Die Post zwingt uns zu einem -JA-

Beitrag von ft

Postbrief

Die Post wird uns in wenigen Tagen keine Pakte mehr an die Postfachadresse zustellen! Als Alternative wird uns das neue Portal "PickPost" vorgeschlagen. Dazu müssen wir uns zuerst elektronisch im Kundencenter der Post anmelden. Das geht aber nur, wenn wir der Post das Einverständnis geben, unsere Personendaten zu Werbezwecken zu verwenden. Wer das nicht erlaubt, wird demnächst die Pakete nicht mehr an die Postfachadresse erhalten; ein unhaltbarer Zustand!

Viele Private und Geschäfte sind auf ein Postfach angewiesen. Das mag verschiedene Gründe haben. Entweder hat man keine Möglichkeit, die Postsendungen an die Privatadresse zu erhalten oder man ist sonstwie darauf angewiesen, die Postsendungen nicht am Domizil zu erhalten.

Nun teilt die Post CH AG diversen Postfachinhabern mit, dass ab dem 17. April 2017 sämtliche Pakete nur noch direkt an deren Domiziladressen zugestellt werden.

Als alternative Möglichkeit wird der Service "PickPost" angeboten. Dazu muss man sich elektronisch im Kundencenter der Post anmelden. Das ist aber nur möglich, wenn die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert werden. Dort verlangt die Post CH AG:

Im Hinblick auf die Bereitstellung eines marktgerechten Angebots erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass die Post seine Login- und Nutzungsdaten zu Marktforschungs-, Beratungs- und Werbezwecken erfassen und bearbeiten darf.

Diese Bestimmungen finden sie hier unter dem Titel "IX. Datenschutz und Datensicherheit".

Wir bezahlen also mit unseren Personendaten, damit wir die Paketpost weiterhin am Postfach-Ort abholen dürfen...

(Stand: 05.04.2017)