Eigene Kinder frühzeitig zum Datenschutz erziehen

Beitrag von ft

Insta

Eltern stehen oft vor der schwierigen Aufgabe, dass ihre Kleinkinder bereits im Internet sind, obwohl diese den Datenschutz noch gar nicht verstehen. Wie sollen Eltern vorgehen?

  1. Sensibilisieren Sie Ihre Kleinkinder möglichst früh für den Datenschutz. Sobald die Kinder alleine im Internet unterwegs sind, sollten diese wissen, dass persönliche Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Standortdate, aber auch Fotos, Videos und Passwörter besser geheim gehalten werden.

  2. Erklären Sie den Datenschutz kindsgerecht. Datenschutz kann eine sehr theoretische Angelegenheit sein. Machen Sie diesen verständlich. Vergleichen Sie das Internet mit täglichen Sachen oder Spielen, die Ihr Kind kennt. Beispielsweise durch Notlügen wie:

    "Der Räuber Hotzenplotz ist auch im Internet und will dort die Namen und Adressen der Kinder stehlen."
    "Der böse Wolf hat sich im Internet als Mutter der Schäfchen verkleidet." ...
  3. Prüfen Sie die Apps Ihrer Kindern vor der Installation. Schauen Sie in den Datenschutzbestimmungen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Anbieter nach, welche Daten das Programm benötigt und weiter gibt.

  4. Das Installieren von neuen Programmen und die Registrierung bei neuen Angeboten soll bei den Kleinkindern immer Elternsache sein. Hier geht es nicht nur um den Datenschutz, sondern auch um das eigene Portemonnaie.

  5. Instruieren Sie die Kleinkinder, dass Passwörter sicher und vertraulich sein müssen. Vielleicht wählen Sie gemeinsam ein Passwort mit den Anfangsbuchstaben eines Liedtextes aus, welchen Ihr Kind bereits kennt.

    Der frühe Umgang mit dem Datenschutz kann Ihr Kind auch im späteren Leben vor unliebsamen Überraschungen schützen.
(Stand: 28.01.2021)